Die MU12 läutete das neue Jahr mit einer hohen Niederlage gegen den Tabellenzweiten POST SV ein. Die 7:25 (5:12) Niederlage war vorauszusehen. Fehlten doch einige wichtige Spieler und auch gleich eine ganze Wechselbank. Da war es klar, dass man dem körperlich überlegenen Gegner nicht viel entgegenzusetzen hatte.

Tor: Rudolf/4, Bier/2, Kovacevic/1.

Auch die WU11/1 hatte an diesem Samstag mit dem Tabellenführer WAT Atzgersdorf einen übermächtigen Gegner zu bekämpfen. Eine hohe Niederlage war vorprogrammiert. Aber unsere Mädels hatten nicht vor sich abschießen zu lassen und zeigten, trotz fehlender Wechselbank, keinerlei Respekt. So wurde es dem Gegner die ganze Spielzeit über sehr schwer gemacht. Hätten unsere Mädels nicht der fehlenden Austauschmöglichkeit Tribut zollen müssen und wären dadurch nicht ein halbes Dutzend hundertprozentige Torgelegenheiten ungenutzt geblieben, so wäre das Spiel noch knapper ausgegangen und hätte beim Gegner sicherlich Frustgefühle hinterlassen. Die 14:23 (6:11) Niederlage war unter den gegebenen Umständen ein achtbares Ergebnis, das vor allem auf den bravourösen Kampfgeist der Mannschaft zurückzuführen ist. Verglichen mit den bisherigen Spielen hat die Mannschaft einen gänzlich anderen Eindruck hinterlassen. Bissig, kämpferisch und einsatzfreudig. Da freuen wir uns schon auf die nächsten Begegnungen!

Tore: Grasser S./6, Zukic/4, Zeba/2, Aleskerova M./1.

Am Sonntag standen die beiden Spiele unserer MU11 auf dem Programm. Beide waren schwere Kaliber: UWW und Fivers! und auch hier drückten personelle Probleme auf die Stimmung im Vorfeld. Dazu kam noch, dass Simon Piringer nicht ganz gesund an den Start gehen konnte. So folgten auch zwei schwere Niederlagen – aber für Niedergeschlagenheit und Frust sollte bei genauerer Betrachtung kein Anlass vorhanden sein. Dass die Leistungsdichte in unserem gesamten MU11-Bereich sehr unterschiedlich ist, war von Anbeginn an bekannt. Die Grund-Sieben könnte mit der Konkurrenz durchaus mithalten, danach klafft allerdings ein großes Loch. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Punkt ist die Körpergröße. Sowohl im Spiel gegen UWW (16:33) als auch bei gegen die Fivers (12:30) konnte man den Eindruck gewinnen, hier treffen zwei unterschiedliche Altersgruppen aufeinander. Wenn dann noch die Wechselspieler fehlen, trägt auch der Kräfteverschleiß sein Teil dazu bei, dass die Spiele gegen die Spitzenteams relativ hoch verloren gehen. Und trotzdem hat die Mannschaft unverzagt bis zum Ende gekämpft und tollen Einsatz gezeigt. Sowohl gegen UWW – 16:33 (6:17) - als auch gegen die Fivers – 12:30 (3:14) steckte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit keineswegs auf, sondern legte, trotz der schwierigen Ausgangssituation, sogar noch deutlich zu, wie man an den Halbzeitergebnissen nachvollziehen kann. Das zeigt, welches Herz die Mannschaft hat und weswegen kein wirklicher Grund für Niedergeschlagenheit und Frust, verbunden mit pingeliger Einzel-Kritik, vorhanden sein sollte.

Tore gg UWW: Piringer/7, Schwarzenberger D./4, Thimler/3, Ilic, Grasl, je 1

Tore gg Fivers: Piringer/7, Ilic/4, Schiller/1

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