Dieses Wochenende hatte es in sich! Mit Ausnahme der WU15 waren alle Teams im Einsatz. Deshalb ein etwas längerer Bericht, der so manch überraschendes Ergebnis beinhaltet. Die MU13 startete, zeitlich gesehen, als erster in das Wochenende. In der Postsporthalle hingen die Trauben einmal mehr etwas zu hoch. Die körperlich stärkeren Postler konnten auch das dritte Aufeinandertreffen recht deutlich für sich entscheiden. Mitentscheidend war sicherlich auch die längere Wechselbank, wenngleich der Kräfteverfall lange auf sich warten ließ. Nach 18 Minuten stand es bereits 3:11, aber bis zur 38.Minute konnte der Gegner nichts zulegen (13:20). Erst danach konnten die Postler davonziehen und den deutlichen 30:15 Sieg
sicherstellen
(Tore: Lukic/7, Bier/4, Bucher/3, Kitzmüller/1).
Spielbericht

Danach wechselte das Geschehen abwechselnd zwischen Lieblgasse und Tellgasse. In der Lieblgasse entwickelte sich eine unerwartete Sensation. In einem ungeheuer dramatischen Spiel konnte unsere WU11/1 dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer mit 16:16 einen Punkt abknöpfen. Und nicht nur das. Die ausgezeichnete Torfrau der Gegnerinnen entschärfte eine Unzahl von Torchancen und über weite Strecken wirkten die Atzgersdorferinnen wie paralysiert. So konnte man sogar noch mit dem Umstand hadern, einen möglichen Sensationssieg allzu leichtfertig vergeben zu haben. Aber das hieße die tolle kämpferische und spielerische Leistung der Mädels nicht gebührend zu schätzen. Und die ließ sich diesmal wirklich sehen! Deswegen alle Mädels nochmals vor den Vorhang: Torfrau Jennifer Nowotny, Berina Zukic/6, Sabrina Grasser/5, Madina Aleskerova/4, Viktoria Wolowska/1, Katharina Zeba, Emma und Mona Gruber, Nina Scheu. Mit dieser Leistung darf man gespannt auf die nächsten Auftritte der Mannschaft warten!
Spielbericht

Im Anschluss daran war dann die zweite U11 Mannschaft an der Reihe. Mit MGAFivers/2 war der Gegner natürlich wesentlich schwächer und so konnte die Mannschaft, unter der Führung von Berina Zukic den erwarteten, ungefährdeten Sieg einfahren, der mit 27:9 (15:6) auch wieder recht deutlich ausfiel. Berina und Madina ließen nicht erkennen, dass sie bereits ein schweres Spiel in den Beinen hatten und auch die anderen Mädels konnten sich gut in Szene setzen und ihren Anteil an einem verdienten Kantersieg beisteuern. Publikumsliebling war einmal mehr die kleine Schwester von Madina, Zalina die auch ein schönes Tor erzielte.
(Tore: Aleskerova M./12, Zukic/8, Zeba/4, Ajkunic/2, Aleskerova Z./1).
Spielbericht

Den Abschluss in der Lieblgasse bildete das Spiel der MU12 gegen die Handball-Wölfe. Von Anbeginn an stand fest, dass an diesem Abend nichts zu holen sein wird, da die Mannschaft verletzungsbedingt nur sechs Spieler aufbieten konnte und ein Teil der MU11 Spieler in einer anderen Halle im Einsatz war. Und der Spielverlauf schien dies auch zu bestätigen. 2:8 nach zehn Minuten, da schien es, dass das Debakel bereits seinen Lauf nahm. Aber die Burschen zeigten unglaubliches Herz, verbissen sich in den mit rauem Körpereinsatz spielenden Gegner und kamen somit auch zu vielen Erfolgserlebnissen. Ein toller Goalie (Christoph Wielander) gab der Mannschaft noch zusätzlichen Halt. Man merkte in keinem Moment der Begegnung, dass fünf der sechs Akteure bereits das Spiel der MU13 in den Beinen hatten. Am Ende gelang mit dem 10:18 (6:10) ein mehr als achtbares Ergebnis, wofür der Mannschaft ein dickes Lob gebührt!
(Tore: Christoph Wielander; Moritz Bier/4, Leo Ilic/3, Jonas Prosl/2, Adrian Kitzmüller/1, Ahmed Omar).
Spielbericht

Währenddessen war in der Tellgasse die MU11/2 an der Arbeit. Im ersten Spiel siegte das Team, angeführt von einem überragenden Simon Piringer, gegen UWW/4 klar mit 17:9 (8:4). Mit seinen 16(!) Toren bewies Simon seine einsame Klasse in dieser Mannschaft. Lediglich Ramin Sharif gelang ein zusätzliches Tor. Im zweiten Spiel war dann UWW/2 der Gegner und da war schon Schluss mit lustig. Wenngleich Simon Piringer auch hier bestätigte, dass er in diesem Bewerb unterfordert ist. Trotz Unterstützung von Jonas Thimler, der aus der Lieblgasse rasch „eingeflogen“ werden musste, ging die Partier mit 17:20 (8:14) an UWW/2. Gründe gab es dafür mehrere. Der Rest der Mannschaft ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt einfach zu schwach und bis auf wenige Ausnahmen leider auch nicht reif genug, um ohne Unterstützung in dieser Spielklasse bestehen zu können. Auch die Trainingsbeteiligung und die Einstellung einiger Spieler spricht auch nicht gerade dafür, dass sich der Umstand in naher Zukunft bessern könnte…
(Tore: Piringer/13, Thimler/2, Eleissawy, Knezevic je 1).
Spielbericht vs. Union West Wien/4
Spielbericht vs. Union West Wien/2

Am Sonntag ging‘s dann munter weiter. Zum Anfang kam unsere MU11 gegen Post SV zu einem problemlosen 20:10 (12:4) Sieg, der vor allem durch eine neu strukturierte Deckun erarbeitet wurde. Leider gab es einige ungenau Würfe und Unkonzentriertheiten, sonst wäre der Sieg noch viel höher ausgefallen. Simon Piringer erhöhte seine Wochenend-Trefferquote damit auf stolze 41 Tore. Allerdings werden nicht alle Wochenenden drei Einsätze gestatten. Doch eines zeigte auch dieses Spiel. In dieser Mannschaft steckt genügend Potenzial für eine tolle Weiterentwicklung. Als langjähriger Kenner der heimischen Szene darf gesagt werden, dass diese U11 bislang die beste Mannschaft ist, die der Verein über das letzte Jahrzehnt hinaus entwickelt hatte.
(Tore: Piringer/12, Kitzmüller/3, Ilic, Schwarzenberger D., je 2, Thimler/1).
Spielbericht

Danach schien sich in der Hollgasse die zweite Sensation abzuzeichnen. Die WU12 gastierte bei den MGAFivers, verlor zwar mit 10:17 (6:5), aber dominierte über weite Strecken den favorisierten Gegner. Erst der Ausschluss von Sabrina Grasser, beim Stand von 10:13, ließ die Mannschaft endgültig auseinanderbrechen. Bis dahin hielten die Mädels nicht nur tapfer mit, führten nach fünf Minuten mit 4:1, mussten erst in der 11.Minute den Ausgleich hinnehmen und hielten die Partie bis zur 26.Minuten unentschieden (8:8)! Erst dann konnte sich der Gegner erstmals absetzen, indem er die erste Zwei-Minuten-Strafe der bis dahin extrem gefährlichen Sabrina Grasser für einen 3-Tore-Vorsprung nutzte (8:11). Danach blieb die Partie weiter ausgeglichen. Erst als ab der 33.Minute die Mannschaft fast ständig in Unterzahl spielen musste und in der 36.Minute der vierte(!) Siebenmeter vergeben wurde, fiel die tapfer kämpfende Mannschaft wirklich auseinander, so dass der Gegner noch Gelegenheit zur Resultatverschönerung bekam. Die Mädels hätten sich einen besseren Spielausgang verdient. Allerdings war auch eine gewisse Starrköpfigkeit bei den Führungsspielerinnen mitentscheidend dafür, dass die Überraschung nicht wirklich gelang. So wurden durch technische Ballverluste gegnerische Chancen begünstigt und das „alte“ Leiden – siehe auch WU11 vom Vortag – der vergebenen 100 prozentigen Chancen vom Kreis, durch indiskutable Würfe, ließ den Gegner immer wieder aufleben. Aber trotzdem: über lange Strecken war’s toll. Da steckt noch mehr drin!
(Tore: Grasser S./4, Schmutzenhofer, Zukic je 3).
Spielbericht

Zur gleichen Zeit hatte die MU16 in der Lieblgasse WAT Atzgersdorf als Gegner und unterlag nach guter Leistung mit 31:46. Ohne Luca und David Simovich sowie mit dem rekonvaleszenten Richard Ratschiner war von Anbeginn an klar, dass es sehr schwer werden würde. Es wurde dann noch schwerer, als Viktor Gmeiner, noch in der ersten Halbzeit, das Opfer einer fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidung wurde und eine Rote Karte mit Bericht ausfasste. Dass es trotzdem nicht ein Debakel wurde, ist dem Einsatzwillen und der Kampfkraft des verbleibenden Mannschaftsrestes zu verdanken. Vor allem Christoph Wielander gebührt für seine Leistung in seinem ersten MU16-Einsatz großes Lob! Leider hat die Technik nicht mitgespielt, weshalb bislang auch kein Spielbericht generiert werden konnte. Deshalb muss der Torschützenbericht leider entfallen. Den Abschluss bildete das Spitzenspiel der Männerliga mit WAT Atzgersdorf. Auch das stand unter äußerst ungünstigen Vorzeichen.

Ohne die verletzten Spieler Michael Ouschan, Arnes Cebic, Luca Simovich, mit einem rekonvaleszenten Sinisa Micovic, musste die ML-Mannschaft dann am Ende auch noch Nikola Kovacevic wegen einer Roten Karte (ohne Bericht) vorgeben. Dass die Begegnung dennoch nur knapp verloren ging, ist ein Verdienst dieser Mannschaft, die nie aufgab, auch zwei vergebene Siebenmeter in der Anfangsphase wegsteckte, beherzt weiterkämpfte und mit Stefan Sretenovic einen treffsicheren Kanonier am Feld hatte. Schade, dass die Mannschaft gerade in einer wichtigen Phase vom Glück verlassen wurde. Sie hätte ein besseres Los verdient.
(Tore: Sretenovic/17, Pischl/4, Pavic, Wunsch je 2, Gaggl, Pertl je 1).
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