Auch dieses mal erwartete ein mehr als durchwachsenes Wochenende unserer Fans.

Den Anfang machte die MU13, die diesmal wieder unter akuter Personalnot (Ausfall Ahmed, Kitzmüller, Kovacevic F.) zu leiden hatte und trotzdem WAT Fünfhaus die Stirn bieten konnte. Zwar ging die Partie mit 16:24 (7:9) verloren, aber wenn man bedenkt, dass die Mannschaft, trotz ständiger Unterzahl(!), bis zur 22.Minute die Partie unentschieden hielt (7:7) und noch in der 38.Minute mit 12:14 nur knapp im Rückstand war, dann darf man der Mannschaft zum Kampfgeist gratulieren und kann wohl annehmen, dass die Partie unter normalen Umständen durchaus zu gewinnen gewesen wäre
(Tore: Bucher/8, Lukic/7, Ilic/1).

Das Abendspiel bestritten die Männer in einem aussichtslosen Kampf im Regionalliga-Spiel gegen Keplinger Traun. Die vom Verletzungspech in dieser Saison einigermaßen gebeutelte Mannschaft hatte den Oberösterreichern, die sich noch Chancen auf den Gruppensieg ausrechnen durften, nichts entgegenzusetzen und ging sang- und klanglos mit 19:33 (10:20) unter. Die Partie war bereits in der ersten Halbzeit entschieden und konnte in der zweiten Hälfte auch nur mehr teilweise offen gehalten werden. Jetzt bleibt dann wohl nur mehr die Konzentration auf die Wiener Meisterschaft.
(Tore: Gaggl, Sretenovic je 4, Ouschan/3, Alsobai, Weiler, je 2, Butt, Pavic, Pischl, Wölcher, je 1).

Der Sonntag begann dafür mit einer sehr angenehmen Überraschung. Die WU11, die diesmal auf ihre Werferinnen verzichten musste, fertigte MGAFivers/2 dennoch überlegen mit 32:8 (12:2) ab. Im Vergleich zur ersten Begegnung, damals noch in Voll-Besetzung präsentierte sich die Mannschaft in beeindruckender Weise und steckte nicht auf, als Viktoria Wolowska kurz nach Wiederbeginn, aufgrund einer Fehlentscheidung, das Parkett mit der 3.Zwei-Minuten-Strafe verlassen musste. Trotz Unterzahl in der zweiten Halbzeit konnte das Ergebnis sogar noch drastisch verbessert werden. Da kam man am Richtertisch mit dem mitschreiben kaum mehr nach, wodurch die Score-Zuschreibungen möglicherweise gelitten haben. Auf jeden Fall: Hut ab vor der Selbstsicherheit, mit welcher die Mädels ihre Überlegenheit in Tore ummünzten! Da darf man auf die Zukunft gespannt sein.
(Tore: Aleskerova M./12, Ajkunic, Varga, Zeba je 6, Wolowska/2).

Die MU16 war um ihre Aufgabe gegen UWW nicht zu beneiden. An einen Sieg war da nicht zu denken. Doch die Mannschaft präsentierte sich gar nicht so übel, zeigte einmal mehr, dass sie in der Offensive ihre Stärken hat und in der Deckung vielleicht noch einiges hätte verhindern können. 28 Tore sind gegen diesen Gegner keine schlechte Ausbeute. Mit „Heimkehrer“ David Simovich, der schwer zu halten ist, hat die Mannschaft wieder an Schlagkraft zugelegt.
(Tore: Hadzimuratovic/9, Ratschiner/6, Simovich/5, Lukic/3, Gmeiner/2, Bucher, Kociolek, Wielander, je1).

Am Nachmittag war dann die WU12 gegen DHC Fünfhaus/HVWien am Werk. Mit 16:22 (8:10) ging die Partie nicht zuletzt deswegen verloren, weil diesmal keine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Es dauerte allerdings bis zur 25.Minute, ehe sich die Gegnerinnen entscheidend durchsetzen konnten und in der Folge dann einen Fünf-Tore-Vorsprung hielten.
(Tore: Grasser/10, Zukic/4, Schmutzenhofer, Zeba, je 1)

Fast zur gleichen Zeit waren unsere Männer zum zweiten Mal an diesem Wochenende im Einsatz. Mit UWW/1b wartete auch ein unangenehmer Gegner, der Tempospiel gewohnt war und nun auf eine, vom Vortag leicht gezeichnete, Mannschaft traf. Die „Pflichtübung“ erforderte dann auch vollste Konzentration und Kampfstärke. Es dauert auch bis zur 45.Minute ehe es erstmals gelang, einen 3-Tore-Vorsprung herauszuholen. Der Sieg ging allerdings in Ordnung und hätte unter anderen Voraussetzungen sicherlich klarer ausfallen können. Es spricht aber auch für die mannschaftliche Geschlossenheit, dass auf der Scorerliste zwölf(!) Spieler aufschienen
(Tore: Ouschan/7, Wunsch/5, Gaggl, Sretenovic, Wölcher, je 4, Micovic, Pertl, Pavic, je 2, Butt, Hadzimuratovic, Pischl, Weiler, je 1).

Den Abschluss bildete die Begegnung unserer WU15 gegen Atzgersdorf. Erwartungsgemäß gab es gegen den überragenden Tabellenführer eine Abfuhr, die allerdings in dieser Größenordnung auch nicht erwartet wurde und alle bisherigen Ergebnisse in den Schatten stellte. Einmal mehr zeigte sich, dass die Mannschaft in dieser Altersgruppe chancenlos ist, da zu wenige Spielerinnen mit Erfahrung und jahrgangsadäquater Ausbildung vorhanden sind. Konkret gesprochen: die Atzgersdorferinnen haben unseren Mädels viele Jahre voraus, die aufzuholen, innerhalb von zwei Jahren einfach nicht möglich ist. Damit ist die deutliche 4:47 (2:24) Niederlage gegen ein Spitzenteam auch schon ausreichend erklärt und der Begriff Debakel relativiert
(Tore: Carich, Kager, Keber, Schneller, je 1).

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