An diesem Sonntag gab es nur Grund zum Jubeln. Die MU11 avancierte an diesem Wochenende, nach der Absage der SG MU15, zum Alleinunterhalter und wurde diesem Anspruch in jeder Hinsicht gerecht. Mit zwei ungefährdeten Kantersiegen beendete die Mannschaft den Qualifikationsdurchgang auf dem 4.Platz und darf sich in der Folge in der Gruppe der besten Fünf mit den Fivers, Atzgersdorf, UWW und Fünfhaus messen. Diesen Aufstieg haben sich die Burschen redlich verdient. Gegen die beiden Absteiger haben sie in souveräner Manier bewiesen, wie hoch der Leistungsunterschied zu den beiden Letztplatzierten tatsächlich ist.

Gegen Post SV begann das Bestschießen. Die nicht in stärkster Aufstellung angetretenen Postler standen von Anbeginn auf verlorenem Posten. Am Ende haben unsere Burschen mit 29:14 (14:6) eindrucksvoll ihre Überlegenheit bewiesen. Vor allem Topscorer Schwarzenberger Daniel war einfach nicht zu halten. Neben ihm waren es die Routiniers, Grasl, Matuschka und Thimler, die dem Gegner kaum Luft zum Atmen ließen. Mit David Sheik durchbrach erstmals ein „Newcomer“ die bislang recht einheitliche Torschützenliste.
Tore: Schwarzenberger D./10 Thimler/7, Grasl, Sheik, je 5, Matuschka/2 - Spielbericht

Im zweiten Spiel wartete mit dem HWW ein Gegner, der immer mit besonderer Motivation in die Spiele gegen die Danube-Flyers geht. Doch in dieser Partie halfen keine Motivation und kein übertriebener Ehrgeiz. In der durchaus fairen, aber einseitigen Partie konnte man es sich leisten Topscorer Daniel Schwarzenberger lange Zeit auf der Bank sitzen zu lassen. Er schaffte es trotzdem, sich auch in dieser Partie an die Spitze der Scorerliste zu setzen. Das Endergebnis von 27:9 (15:6) zeigte eindrucksvoll die technische und spielerische Überlegenheit. 
Tore: Grasl, Schwarzenberger D., je 7, Thimler/6, Matuschka/4, Sheik/3 - Spielbericht

Damit warten auf die Burschen nunmehr acht Partien gegen Top-Gegner. Auch wenn Fünfhaus bereits einmal geschlagen werden konnte – es muss erst wiederholte werden können. Aber die Burschen dürfen sich trotzdem darauf freuen. Nur an starken Gegnern kann man wachsen und sich verbessern. Da die Trainer überzeugt sind, dass in dieser Mannschaft noch ausreichend Steigerungspotenzial schlummert, darf man sich durchaus auf spannende Spiele freuen. Mitentscheidend für ein achtbares Abschneiden wird auch sein, wie schnell die Leistungs-Nachzügler ihre individuellen Fähigkeiten steigern werden können, sodass man auf eine größere Breite verweisen kann. Diese fehlt zurzeit noch. David Sheik, Petar Topalovic kommen dem Anspruch vielleicht noch am nächsten. Zumindest auf der Torwart-Position kann man Entwarnung geben. Mit Oskar Hajbowicz wächst ein ernstzunehmendes Talent heran, der mittlerweile bereits ein echter Rückhalt ist.

Wir blicken in eine spannende Zukunft!

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