Das Resultat der MU16 Partie gegen WAT Atzgersdorf in der Lieblgasse spricht Bände: 30:54 (16:30)! Also insgesamt 84(!) Tore bei 60 Spielminuten. Nach anfänglich gleichwertigem Spiel, mit einer kurzfristigen 5:4 Führung, kippte die Partie nach und nach immer mehr in ein Debakel. Während die Offensive recht passabel agierte – Christoph Heftberger stach diesmal mit acht(!) schönen Flügeltoren hervor – war die Defensive gleichsam abgemeldet. Als hätte man Blei in den Beinen, so wirkte die Mannschaft gegen die spritzigen Atzgersdorfer. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass ein Topscorer, David Simovich, immer noch nicht ganz genesen antrat und die Wechselbank keineswegs als zufriedenstellend gefüllt angesehen werden konnte. Aber das oft grenzwertige Abwehrverhalten spielte dem Gegner buchstäblich in die Hände. Beide Goalies konnten einem leidtun. Und das blieb leider in beiden Hälften gleich… (Tore: Heftberger/8, Bauer/6, Ratschiner/5, Gmeiner/4, Simovich D./3, Kerekes/2, Hadzimuratovic, Yacoub je 1).

Etwas später kam dann unser Männer-Team zum Einsatz. Das mittlerweile stark dezimierte Rumpfteam (Kovacevic N., Trickovic u. Simovich D. fehlten, konnte diesmal neben dem zweiten Goalie nur mehr auf einen (jugendlichen) Wechselspieler zurückgreifen. Das war keine günstige Ausgangsposition gegen das junge, technisch hervorragende und vor allem lauffreudige Team von UWW/1B. Doch Routine und eine ungebrochene Einsatzfreude reichten am Ende zu einem knappen, aber durchaus verdienten 29:28 (16:11) Erfolg. Obzwar es in der zweiten Halbzeit noch gelang, den Vorsprung auf 7 Tore zu erhöhen, musste man der kurzen Wechselbank im Finish Tribut zahlen. Da wurde einen Reihe von Match-Bällen nicht verwertet und plötzlich war der Gegner ganz nahe dran. Letztlich entschieden aber doch Routine und der Einsatzwille die Partie für Floridsdorf. Der Sieg war aber, gemessen am Spielverlauf, in jeder Hinsicht hochverdient (Tore: Vuckovic/14, Pischl/9, Bacanin, Kovacevic G. je 2, Pavic, Weiler je 1).

 

In der Hollgasse absolvierte die MU11 ihre letzten Spiele. An den Resultaten gab es nichts zu bemerken, außer, dass es schon schlimmere Debakel gegeben hat. Auch die Anzahl der Spieler war nicht außergewöhnlich. Zu oft hat man schon erleben müssen, dass manche Aktive ihre Mannschaft unentschuldigt in Stich gelassen hatten. Was war anders? Sieben (!) Spieler, die bis zum Umfallen kämpften, Teilerfolge erzielten und somit doch noch zu durchaus achtbaren Ergebnissen beigetragen haben. Das war das „Häuflein der Aufrechten“, die Trainerin Vera Steinbrecher Freude bereiteten und ihre Ergebnisse: Christoph Wielander; Moritz Bier, Simon Bücking, Dominik und Patrick Kristen , Adrian Rudolf, Armin Sadiku, Gegen WAT Atzgersdorf 10:25 (8:16). Tore: Rudolf/4, Sadiku/3, Bier/2, Kristen D./1. Gegen UWW 14:27 (7:14) Tore: Bier/6, Kristen D., Kristen P. und Sadiku je 2, Rudolf/1.

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