Trotz enormen Kampfgeist setzte es 3Niederlagen an diesem Wochenende in der Tellgasse. Zu den Erkenntnissen aus den Spielen, dass die Leistungsdichte in diesen Jahrgängen unzureichend ist und die Last der Verantwortung auf einige wenige verteilt ist, gesellte sich die Erfahrung, dass man am besten die Torstatistik selbst führt. Denn einmal mehr, konnte das System am Richtertisch nicht hochgefahren werden, so dass eine gültige Torschützenliste nur ansatzweise aus dem Gedächtnis erfolgen kann.

Am Samstag begann es mit der MU12. Nur ein Spieler auf der Wechselbank, Schiller noch krank, El Eissawy absent, Da kam es dann auch, wie es kommen musste. Die Fünfhauser machten von Anbeginn an ordentlich Druck, unsere Mannschaft hielt sich lange Zeit gut im Spiel, musste aber mit Fortdauer der Begegnung zur Kenntnis nehmen, dass die Kraftreserven auf der langen Wechselbank des Gegners besser verteilt waren. Die recht deutliche 15:29 Niederlage war auch in erster Linie darauf zurückzuführen. Simon Piringer war trotz Problemen mit dem Fersenbein wieder Topscorer. Unter den gegebenen Umständen kann fällt es einem schwer, die Fehler in diesem Spiel zu kritisieren. Zumal der Mannschaft Kampfgeist nicht abzusprechen war. Aber ein „Knipser“ in einer Mannschaft ist halt doch zu wenig und das Deckungsverhalten war doch in vielen Fällen etwas zu blauäugig. Genauso wie im Angriffsverhalten bei der Mehrzahl der Akteure eine Überdosis Zaghaftigkeit zu vermerken war.
Die Mannschaft: Hajbowicz(TW); Ederer, Grasl, Ilc, Kitzmüller, Matuschka, Piringer, Thimler 

Sonntags dann das gleiche Bild: kein PC, kein Spielbericht. Auch nicht nach dem zweiten Spiel, als man annehmen durfte, jetzt funktioniert es… Der Anfang gegen UWW verlief keineswegs vielversprechend. Die Mannschaft musste mit Daniel Schwarzenberger eine unverzichtbare Mannschaftsstütze vorgeben, wirkte sehr verkrampft, fand nicht richtig ins Spiel und musste von Anbeginn an einem satten Rückstand nachlaufen. Mit Fortdauer des Spiels fanden sich zumindest die Hauptakteure, Grasl, Matuschka und Thimler – sie hatten noch das Vortagsspiel in den Beinen– besser zurecht. Spätestens in der zweiten Halbzeit merkte man aber den Kräfteverfall, bedingt auch durch die kurze Wechselbank. Am Ende gab es dann eine klare 16:30 Niederlage 
Tore: Matuschka/8, Thimler/4, Grasl/3, Sheik/1

Im zweiten Spiel sah man eine schnelle 2:0 Führung, die für kurze Zeit Hoffnung aufkeimen ließ. Bald aber schien das Spiel wieder aus dem Ruder zu laufen. Die offensichtliche Müdigkeit bei den Leistungsträgern, die nun ihr drittes Spiel an diesem Wochenende zu absolvieren hatten, äußerte sich in technischen Fehlern und mangelnder Übersicht. Nach der Pause geschah aber Überraschendes. Als ginge ein Ruck durch die Mannschaft kämpfte sich die Mannschaft aus einem 6-Tore Rückstand auf 17:19 heran! Plötzlich war wieder Leben auf dem Feld. Umso schwerer wirkte der Rückschlag, als ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt der Siebenmeter, der den Anschlusstreffer hätte bringen können, vergeben wurde. Erst ein vom unsicheren Schiri ungeahndeter „Waldlauf“ eines Gegners (6 Schritte!) brachte die endgültige Entscheidung zugunsten des Gegners, dessen Nerven am Ende schon blank gelegen waren. Die 18:20 Niederlage schmerzt insofern, als sie bei kompletter Aufstellung und auch bei einer konzentrierter geführten ersten Hälfte verhindert hätte werden können. Für diese zweite Hälfte und dem Aufbäumen gebührt der Mannschaft aber ein uneingeschränktes Pauschallob! Da hat die Mannschaft Charakter gezeigt! Was ihr fehlt, ist allerdings Ausgewogenheit und Breite. An der wird in der nächsten Zeit gearbeitet werden müssen…

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