Das hatte man nicht erwartet! Das personelle Sorgenkind, diesmal wieder nur mit gerade mal 5 Spielern vor Ort, davon zwei Novizinnen, Tamara Hruby und Neval Tan, schafft mit seinem ersten Auftritt auch gleich den ersten Sieg. Geschuldet war dieser 22:16 (12:9) Sieg allerdings auch der bemerkenswerten Fairness des Gegners, der fast über die gesamte Spielzeit, obwohl mit einer langen Wechselbank vor Ort, ebenfalls nur mit 5 Spielerinnen am Feld stand und erst im letzten Viertel der Spielzeit 6 Spielerinnen aufs Feld schickte. Das nötigt Respekt ab. Bei unseren Mädels waren es vor allem zwei Spielerinnen, die der Begegnung den Stempel aufdrückten und ihre Gegnerinnen schwindelig spielten: Chiamaka Igwebuike und Mona Gruber! Beide zeichneten für je 11 Tore verantwortlich. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft dann auftritt, wenn sie einmal vollzählig antreten kann.
Tore: Gruber M., Igwebuike, je 11

Im Anschluss folgte eine neuerliche Begegnung mit HWW, diesmal mit Team 2. Unsere Mädels hielten auch hier recht tapfer mit. Wären da nicht die vielen unnötigen technischen Fehler und kleinen Schlampereien, Folgen einer noch zu kurzen und unausgereiften Ausbildung und dem damit verbundenen Fehlen von Routine. Und die war eindeutig auf Seiten von HWW zu finden, deren Spielerinnen aus dem Einser-Team allein für 18 Tore verantwortlich zeigten. Überragend und kaum zu halten, einmal mehr: Katic Sara, 16 Tore(!). Sie trug wesentlich dazu bei, dass die Partie mit 22:28 (9:13) eine achtbares Endergebnis fand.
Tore: Katic S/16, Jevtic, Katic M., Music, je 2

Im letzten Spiel in der Lieblgasse traf unsere MU12 auf WAT Atzgersdorf und musste zur Kenntnis nehmen, dass ein Spieler ausreichend sein kann, unser Team „auseinanderzunehmen“: Nun ist dieser Ein-Mann nicht nur über 1,70 groß, mit einer ausnehmend großen Schrittlänge ausgestattet und ein echter Meister der ungeahndeten vier Schritte. Daran kann man schon verzweifeln. Allerdings machte es unser Team dem Gegner auch leicht. Körperlose Defensivarbeit rächt sich und wenn dann im Angriff zu zögerlich agiert wird, dann muss man sich nicht wundern, wenn das Resultat mit 14:32 (9:16) ausufert. Thimler und Matuschka alleine können die Last der Verantwortung nicht alleine schultern. Da muss schon mehr Unterstützung da sein.
Tore: Thimler/6, Matuschka, Sheik, je 3, Knerl/2

Abseits der Lieblgasse kreuzte unsere MU14 mit den Altersgenossen von WAT Fünfhaus die Klingen. Nach ausgeglichenen ersten 10 Minuten, baute Fünfhaus dann einen komfortablen Vorsprung auf. In der zweiten Hälfte zeigte unser Team allerdings wieder stärker auf und konnte die Begegnung offenhalten. Das Endergebnis von 18:26 (9:16) gegen den Vorjahresmeister in dieser Altersgruppe ist als durchaus achtbar zu bezeichnen.
Tore: Kargl/8, Piringer/5, Ilic/4, Hierl/1

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