Hängende Köpfe am Ende dieses Nachmittags. Nach zweimaliger Habzeitführung setzte es zwei Niederlagen, die erst in den Schlussminuten fixiert wurden! Auch wenn die Enttäuschung groß war, darf man nicht übersehen, dass die Gegner diesmal stärker aufgestellt waren und einmal mehr die größere Routine am Ende für die beiden hauchdünnen Erfolge sorgte.

Das erste Spiel, gegen Union Westwien, begann toll! Nach 5(!) Minuten stand es 7:1 für unsere Jungs! Erst langsam erholte sich der Gegner von diesem Schock und konnte bis zur Halbzeit den Rückstand auf -2 verringern. Auch nach der Pause gelang es unseren Jungs den Gegner auf Distanz zu halten. Bis auf die Schlussminuten. Erst in der 28.Minute gelang der Ausgleich und danach verloren unsere Boys den Faden und der Gegner nutzte mit seiner Routine die Unsicherheiten in unserer Verteidigung zu den beiden entscheidenden Toren.
Tore: Roi (9) / Walzer (6) / Altrichter (4) / Bastien (2) - Spielbericht Mu11 vs. West Wien/2

Im zweiten Spiel dauerte es mehr als zehn Minuten, bis sich unsere Jungs mit 12:8 zur Halbzeit erstmals deutlich absetzen konnten. Allerdings war schon zu diesem Zeitpunkt schon zu bemerken, dass sich die Fehlerquote im Vergleich zum vorangegangenen Spiel (kaum 15 Minuten zur Erholung…) deutlich erhöht hatte. Top-Scorer David ROI war schon bekannt und wurde stark markiert, der wieselflinke Simon WALZER hatte es seinen sechs Toren im ersten Spiel zu verdanken, dass ihm besondere (und raue) Aufmerksamkeit zuteil wurde. In der zweiten Hälfte merkte man zunehmend Konzentrationsfehler, die es dem Gegner erleichterten, erstmals in Führung zu gehen. Als dann plötzlich vier Minuten vor dem Ende wieder eine Zwei-Tore Führung für unser Team zu Buche stand, schien alles wieder im Lot zu sein. Leider passierte genau das Gegenteil. Die Luft war plötzlich draußen, verzweifelte Aktionen führten zu unnötigen Ballverlusten und in der letzten Minute gelang den Fivers der vielbejubelte Siegestreffer.
Tore: Roi (10) / Altrichter (4) / Bastien (2) - Spielbericht MU11 vs. Fivers/2

Trotz der beiden Niederlagen besteht kein Grund zur Trauer. Die Jungs haben über weite Strecken gezeigt, dass sie durchwegs mithalten können und teilweise auch sehr dominant agierten. Unerfahrenheit und mangelndes Zusammenspiel der Donaustädter und Brigittenauer Jungs könnte durch eine einfache Trainings-Zusammenlegung bald verbessert werden. Bereits am 15.05. gibt es die nächste Auflage im Aufeinandertreffen mit WestWien und Fivers. Also – auf in die Zukunft!

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