Um ein Haar wäre den Burschen eine tolle Überraschung gelungen! Gegen Fivers/2ak lieferten die Burschen bei ihrem Erstauftritt eine tolle Leistung und hätten beinahe einen Punkt entführt. In einer ausgeglichenen Partie lag unser Team zur Halbzeit mit 6:5 vorne. Nach der Pause kam der Gegner stark auf und führte schließlich in der 22.Minute bereits mit 12:7. Damit schien sich das Blatt endgültig zugunsten des Gegners gewendet zu haben. Doch was dann folgte war sehenswert! In einem fulminanten Zwischenspurt wurde Tor um Tor aufgeholt und schließlich stand es drei Minuten vor Spielende 12:12! Vor allem Simon Piringer war in dieser Phase nicht zu halten. Auch die neuerliche Führung der Fivers wurde ebenso wieder egalisiert. Erst in der Schlussminute gelang den Fivers der entscheidende Treffer zum glücklichen 14:13 Erfolg. Dem Team gebührte vor allem für die kämpferische Leistung ein Pauschallob. Der Einsatz ließ über so manche Nachlässigkeit schnell vergessen. Zumindest einen Punkt hätte sich die Mannschaft redlich verdient gehabt.
(Tore: Piringer/6, Ilic, Rudolf, je 3, Kitzmüller/1).
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Im zweiten Spiel gab es dann einen Trefferregen. Auch hier war der Einsatz wieder besonders lobenswert. Auch wenn der Gegner, mit einem körperlich überragenden ak-Spieler (13 Tore), auch aufgrund der durchschnittlich größeren Körpergröße wesentlich schwieriger zu bekämpfen war. Bis zur 25.Minute blieb man dicht am Gegner (20:21). Erst dann war die Luft draußen und der Gegner konnte sich entscheidend absetzen. Am Spielverlauf gemessen war die Niederlage zu deutlich. Unsere Mannschaft, bei der Simon Piringer wieder Topscorer war, spielte auf Augenhöhe und hätte bei etwas mehr Konzentration auch selbst als Sieger vom Feld gehen können.

Jedenfalls durfte man insgesamt mit dem Erstauftritt der Mannschaft mehr als zufrieden sein und nebenbei genügend Potenzial feststellen, das auf eine interessantere Zukunft hoffen lässt, als dies in den vergangenen Jahren der Fall war.
(Tore: Piringer/7, Kitzmüller, Rudolf, Sadiku, je 3, Filipovic, Gregor, Ilic, je 2).
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Im Anschluss an die MU11 hatte die WU11 ebenfalls ihren Erstauftritt. Dieses Debüt, das unter starken „Geburtswehen“ zustande kam stand unter keinem guten Stern. Konnte man aus verletzungsbedingten Umständen schon nur auf sieben Mädels zurückgreifen, so sorgten zwei krankheitsbedingte Absenzen für starke Kopfschmerzen beim Betreuerteam. Man entschied sich doch nicht für eine Absage und musste mit einem solcherart stark geschwächten Mannschafts-Torso gegen eine der stärksten WU11 Mannschaften antreten. Das Resultat war dementsprechend, der Schmerz bei den Mädchen ebenso groß. Gegen die großgewachsenen Gegnerinnen war einfach kein Kraut gewachsen. Dass dann noch eine übereifrige Schiedsrichterleistung dafür sorgte, dass eine von den beiden routinierteren Spielerinnen mit Ausschluss belegt wurde, machte das Fiasko für die aufopfernd kämpfenden Mädels komplett. Eine 3er-Überzahl kann eine neuformierte, extrem junge Mannschaft einfach nicht kompensieren. Daher ist das Resultat in diesem Spiel zur reinen Nebensache geworden. Den Mädels gebühren allerdings alleine schon dafür „standing ovations“, dass sie sich trotzdem nach Kräften bemühten. Daniela im Tor verhinderte noch mehr Gegentreffer, war allerding machtlos gegen die oftmals frei anlaufende Phalanx an Gegnerinnen. Berina und Viktoria (bis zu ihrem unglücklichen Ausschluss) kurbelten unermüdlich und die beiden Youngsters, Julia und Meli, um 2 Köpfe kleiner als ihre Gegnerinnen, hatten Tränen in den Augen, hielten aber bravourös durch. Eine „Belohnung“ für diesen Auftritt wird Ihnen sicher sein. Soviel hat die Mannschaftsleitung schon beschlossen. Ebenso, dass man unter den Umständen, wie sie heute der Fall waren nicht noch einmal die Kids ins „Feuer“ schicken wird. Allerdings sollte der Personal-Notstand bald der Vergangenheit angehören…
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