Die Lieblgasse war gleich zu Saisonbeginn der Hotspot für MU16, MU13 und das Männer-Team.

Im Eröffnungsspiel hatte die MU16 UWW zu Gast. Unser Team bestach in der ersten Halbzeit durch enormen Kampfgeist, machte dadurch immer wieder schon verloren geglaubtes Terrain gut und hielt so zur Pause einen knappen 15:17 Rückstand. Nach Wiederbeginn brachen dann allerdings die Dämme. Die fehlende Leistungsdichte der Mannschaft und die Überbelastung, der die drei Leistungsträger im Feld (Ratschiner, Gmeiner, Hadzimuratovic) dadurch ausgesetzt waren, machten sich in krasser Deutlichkeit bemerkbar. Da half auch die gute Leistung von Goalie Luca Simovich nichts mehr. Der Gegner rannte erfolgreich Konter um Konter, während die Abschlüsse unserer Mannschaft immer unkonzentrierter wurden. Somit ergab sich der doch etwas enttäuschende Endstand von 23:41, nach einer sehr guten ersten Halbzeit (Tore: Gmeiner/8, Hadzimuratovic, Ratschiner je 6, Chopra, Lolic, Lukic je 1).
Spielbericht

Die MU13 empfing danach POST SV, startete recht gut, verlor aber bis zur Halbzeit den Faden und geriet in der ausgeglichenen Partie mit 12:14 in Nachteil. Nach der Pause schien es, als könnte Post SV bereits alles klar machen, aber unser Team kämpfte sich bis 21:21 heran, vergab aber ausgerechnet in dieser Phase, in einer minutenlangen Überzahl, die Chance eine vorentscheidende Führung herauszuholen. Die Postler zeigten sich cleverer, nutzten in diesem Zeitraum schonungslos die Konzentrationsfehler unserer Mannschaft und gingen am Ende doch noch als Sieger vom Platz. Kennzeichnend für das Spiel unseres Teams, waren: unglaubliche Konzentrationsfehler, mangelnde Aktionsschnelligkeit und eine Spur weniger Einsatz, als dies beim Gegner zu bemerken war. So war es nicht verwunderlich, dass POST SV die Partie mit 26:22 für sich entscheiden konnte (Tore: Lukic/8, Bucher/7, Lolic/4, Kitzmüller, Kovacevic, Rudolf je 1).
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Den Höhepunkt des Tages bildete natürlich das Derby der Männer gegen WAT Atzgersdorf. Die Voraussetzungen waren nicht gerade günstig. Mit Alsobai, Gaggl, Pavic fehlten wichtige Spieler und das Fehlen eines routinierten Tormannes bereitete ohnehin Kopfzerbrechen. Mit Nikola Kovacevic, der dann allerdings auch im Feld und hier vor allem in der Defensive fehlte ergab sich allerdings eine interessante Zwischenlösung, die unter Umständen von Dauer sein könnte. Der ehemalige Fußball-Goalie löste die Aufgabe besser, als man erwarten durfte und so entwickelte sich doch eine gleichwertige Partie, die sich auf hohem Niveau bewegte und spannend bis zum Ende war. Die rassige und kampfbetonte Partie stand aber auch unter einem unglücklichen Stern. Zwei Ausschlüsse (37. und 47.Minute), hervorgerufen durch die jeweils 3.Hinausstellung, führten zu einer weiteren Schwächung der Heimmannschaft. Und dennoch gelang es dem Gegner erst in den Schlussminuten sich entscheidend abzusetzen. Der Mannschaft gebührt für ihren Einsatzwillen und Kampfgeist zweifelsohne die Note „hervorragend“. Wäre die Chancenausnützung in der ersten Halbzeit ebenso zu bewerten gewesen, wäre der Sieg trotzdem möglich gewesen. Trotz der oftmals sehr hart wirkenden Entscheidungen des Schiri-Paares, denen man Heimtendenz nicht vorwerfen konnte (9 gegenüber 7 Hinausstellungen und 0 gegenüber 5 Siebenmetern). Die Partie zeigte von Anbeginn an ein ausgeglichenes Spiel. Nach einer kurzen Schwäch-Periode, zwischen der 15.und 20.Minute, als das Spiel kippen zu drohte und der Gegner von 4:4 auf 4:9 davonzog, erfing sich unsere Mannschaft wieder und konnte bis zur Halbzeitsirene auf 9:11 verkürzen. Nach dem knappen Pausen-Rückstand wogte die Begegnung, die zwei durchaus ebenbürtige Mannschaften an der Arbeit sah, weiter hin und her Unser Team blieb immer hart dran und schaffte dann in der 39.Minute sogar den Ausgleich zum 12:12. Es fehlte aber weiterhin an Spielglück, um die Begegnung endgültig drehen zu können. Die beiden vorerwähnten Disqualifikationen reduzierten die Möglichkeiten dann nochmals beträchtlich und brachten den Gegner schlussendlich auf die hart erkämpfte Siegerstraße zum 20:23. Ein Pauschallob für die Mannschaft, die mit Kampfgeist allen Widrigkeiten trotzte und in keiner Phase aufgab (Tore: Sretenovic/8, Wölcher/4, Micovic, Weiler je 3, Ouschan, Wunsch je 1)!
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Am Sonntag war dann auch noch die WU15 gegen MGAFivers unterwegs. Aufgrund der personell engen Verhältnisse musste man mit einer schweren Niederlage rechnen. Und die fiel mit 43:16 (20:4) auch recht deutlich aus. Trotzdem muss man den Mädels ein Pauschallob aussprechen: ein großes Kämpferherz der Beteiligten verhinderte Gröberes. Wie soll man auch gegen ein Team von vierzehn gleichaltrigen Spielerinnen der Altersklasse U15 reüssieren können, wen man selbst nur 7(!) Spielerinnen aufbieten kann und davon noch drei beträchtlich jünger waren (12 bzw 13J)? Schade, wirklich schade, dass so viele in letzter Zeit das Handtuch geworfen haben…(Tore: Wielander A./8, Grasser K./7, Keber/1).
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