Am Samstag in der Lieblgasse standen nur zwei Begegnungen mit Flyers-Beteiligung auf dem Programm. Im geschwisterlichen Aufeinandertreffen zwischen WU11/1 und WU11/2 war natürlich die freundschaftliche Atmosphäre vorherrschend und das Resultat Nebensache. Man half sich gegenseitig personell aus und versuchte im Übrigen bestimmte Spielvorgaben umzusetzen, ungeachtet aller möglichen spielentscheidenden Auswirkungen. Das Resultat von 19:5 (8:3) war absehbar, da in den Reihen von Team 1 die erfahreneren und älteren Spieler versammelt waren, die letztlich auch den Ausschlag gaben. Trotzdem konnten die Mädels des Zweier-Teams, die, angeführt von der wieselflinken Madina Aleskerova, wie immer beherzt kämpften, das Einser-Team des öfters mit ihrer Schnelligkeit unter Druck setzen. Immerhin gab es einige Debütantinnen bei ihrer ersten Bewährungsprobe zu sehen (Mona und Emma Gruber, Nina Scheu). Die Entdeckung des Spieles war aber zweifelsohne Jenny Nowotny, auf der bislang nicht ausgeübten Position der Torfrau. Sie meisterte ihre Aufgabe überraschend gut. Publikumsliebling war aber einmal mehr die Jüngste – Zalina Aleskerova. Sie zeigte keine Scheu vor den Großen und kam obendrein auch noch zu Tor-Ehren
(Team 1: Nowotny; Wolowska/12, Zukic/6, Zeba/1, Scheu – Team 2: Hajamor; Aleskerova M./3, Aleskerova Z., Gruber E., je 1, Ajkunic, Gruber M.)
Spielbericht

Im zweiten Spiel hatte die MU12 mit Post SV einen übermächtigen Gegner zu bekämpfen. Die Situation wurde den personellen Engpass noch verschärft und dementsprechend waren die Erwartungen eher zurückhaltend. Es kam auch wie es kommen musste. Ohne Wechselspieler gegen eine Mannschaft mit voller Wechselbank – das konnte nicht gut gehen. Dass das Spiel aber dann mit 13:24 (4:12) eigentlich gar nicht so dramatisch ausfiel, war der Kampfkraft dieser Mannschaft zu verdanken, die ihre zahlenmäßige und teils auch körperliche Unterlegenheit mit unermüdlichen Einsatz nicht nur wettmachte, sondern dabei über weite Strecken einen sehr guten Eindruck hinterließ. Deshalb kann man auch mit der Art, wie diese Niederlage zustande kam, durchaus leben. Für die Kampfkraft gebührt der Mannschaft ein Pauschallob
(Wielander; Bier/6, Ilic/3, Kitzmüller, Rudolf, je 2, Kovacevic F., Ahmed).
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