Einen schlechten Start ins Wochenende erwischten sowohl unser Männer- wie auch das MU12-Team.

Das Regionalliga-Rückspiel in Korneuburg endete für unser ersatzgeschwächtes Team mit einem 15:37 (8:14) Debakel. Nach einem 1:4 Rückstand konnte gerade noch die erste Viertelstunde halbwegs offen gehalten werden (5:6) danach begann der Sturmlauf auf unser Tor, der in der zweiten Halbzeit (7:23) orkanartige Ausmaße annahm. Damit hat die Mannschaft, die im Laufe dieser Meisterschaft bis zuletzt vom Verletzungspech gebeutelt wurde, ihre sportliche Chance auf den Weiterverbleib in der Regionalliga leider verspielt und nach dem gegenwärtigen Stand in der Wiener Meisterschaft dürfte die Qualifikation über die Wiener Meisterschaft auch kaum mehr möglich sein. Schade. Die Mannschaft hätte sich mehr verdient.
(Tore: Wunsch/4, Cebic, Wölcher, je 3, Pertl, Sretenovic, je 2, Gaggl/1).
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Noch schlechter erwischte es die MU12. Im Gegensatz zur Vorwoche musste auf die Unterstützung der U11 verzichtet werden, da diese am Sonntag zweimal im Einsatz sind. Damit auch spielerisch geschwächt, hatte der Mannschaftstorso gegen die volle Wechselbank des Gegners natürlich keine Chance und ging mit 5:20 (3:10) sang – und klanglos unter.
(Tore: Bier, Rudolf, je 2, Prosl/1).
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Am Sonntag lag der Fokus in erster Linie auf der Lieblgasse, wo MU11 und MU13 im Einsatz waren. Die MU11 hatte im ersten Spiel den Tabellenführer als Gegner und hielt bis zur 12.Minute (7:8) ausgezeichnet mit und gab auch in der Folge nie einen hoffnungslos unterlegenen Gegner ab, steckte auch den Ausfall von Goalie Paul weg und war alles in allem ein Gegner, der dem ungeschlagenen Tabellenführer einiges abverlangen konnte. Das Team war kräftemäßig voll auf der Höhe, musste aber die geballte Qualität bei den Fünfhausern anerkennen. Trotzdem: Chapeau!
(Tore: Piringer/8, Thimler/3, Ilic/2, Grasl, Kitzmüller, Schwarzenberger D., je 1).
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Im zweiten Spiel machte sich ein Makel bemerkbar, für den die Spieler nichts dafür konnten. Ohne Mittagessen – erstmals gab es bei einem U11-Turnier kein Büffet und daher auch keine Stärkungsmöglichkeit – war die Mannschaft im zweiten Spiel gegen WAT Brigittenau merkbar im Schongang unterwegs. Man kann nun rätseln, ob der Umstand, dass die Gegner, die ihr erstes Spiel schon früher beendet hatten und die Möglichkeit nutzten nach Hause an den Mittagstisch zu kommen, der Grund dafür war. Tatsache ist, dass es diesmal keinen Kantersiege gab – aber die Mannschaft war trotzdem nie in Gefahr, konnte es sich leisten, in Halbzeit zwei mit der Aufstellung zu experimentieren und jedem Feldspieler Tor-Ehren zukommen zu lassen.
(Tore: Piringer/5, Thimler/4, Kitzmüller/3, Ilic/2, Grasl, Matuschka, Schiller, Schwarzenberger D., je 1).
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Im Anschluss daran war die extrem ersatzgeschwächte MU13-Mannschaft das Opfer, welches am meisten unter den Spielansetzungen an diesem Wochenende zu leiden hatte. Keine Spieler aus der MU11 (nur zur Erinnerung: lt. Spielbestimmungen dürfen U11 Spieler/innen nicht mehr als zwei Spiele an einem Tag bestreiten …), Kovacevic F. verletzt und Goalie Wielander auf Skikurs. WAT Brigittenau profitierte aus dieser Situation und feierte damit nach 3 Niederlagen en suite gegen unser Team den ersten Erfolg. Für unser Team spricht, dass es trotz der einmaligen, misslichen Situation in der zweiten Halbzeit die Begegnung noch offen halten konnte. 27 Tore in Unterzahl erzielen, ist ein mehr als positives Signal. Und so eine Situation wird ja (hoffentlich) nicht jedes Wochenende eintreten
(Tore: Bucher/15, Lolic, Lukic je 6).
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Weit abseits, in Atzgersdorf, schwamm die WU11 weiter auf der Erfolgswelle. Gegen WAT Atzgersdorf/2 aK hatte man sich insgeheim zwar etwas mehr erwartet, aber die gegnerische Torfrau vereitelte eine Unzahl von 100%igen Chancen, als unsere“ Shooting Stars“ alleine vor ihr auftauchten. Dennoch, das Mehr an Qualität war auf unserer Seite und so hatten sogar haarsträubende Schlampereien keine weiteren Folgen, als dass das Spiel über Gebühr spannend blieb. Wenn die Mannschaft von Anbeginn an konzentrierter agiert hätte, wäre…. Naja. Vielleicht beim nächsten Spiel? Potenzial steckt genügend in der Mannschaft.
(Tore: Zukic/9, Grasser S./8, Aleskerova M./2, Zeba/1).
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