Die MU12 hatte mit dem Tabellenzweiten UWW/1 einen schweren Brocken zum Gegner. Es fing recht gut an und es dauerte eine Weile, ehe sich der Favorit entscheidend absetzen konnte und einen 13:4 Vorsprung herausholen konnte. Nach der Pause gelang einfach nichts mehr und am Ende musste man eine klare, aber dem Spielverlauf nach zu hohe, 5:31Niederlage zur Kenntnis nehmen. Ein Debakel, welches die Mannschaft so nicht verdient hätte, wenn sie nur die klaren Torchancen vom Kreis genützt hätte. Und die konnte man ruhig mit einem Dutzend beziffern. Da mag man auch den gegnerischen Goalie Möstl – Name verpflichtet – als Grund dafür nennen. Oder die unzureichende Wechselbank, die darauf zurückzuführende Ermüdung. Der Frustpegel war natürlich enorm hoch. Verständlich, wenn man sich abmüht und dann so eine magere Ernte einfährt. Und Kampfgeist konnte man der Truppe, die mit Jonas Thimler auch noch einen starken Zentrumsspieler krankheitshalber vorgeben musste, in keiner Phase absprechen. Und das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, auf dem man weiter aufbauen kann.
Tore: Grasl/2, Ilic, Kitzmüller, Piringer, je 1 - Spielbericht

Bei den Männern wird die Stimmung wohl zwischen Frust und Freude sich einpendeln. Die Freude über den ersten Punkt und der Frust über die vergebenen zwei Punkte. Zur Halbzeit mit 11:10 in Front, danach bald im Rückstand und in den beiden letzten Minuten noch einmal ein Aufbäumen, das in der scheinbar schon verlorenen Partie durch zwei Tore von Francis Pavic noch den Einstand brachte! Sehen wir den Punktegewinn einmal als das, was es ist – ein Gewinn. Die Mannschaft ist nach wie vor auf dem Weg, sich zu finden und wird noch Zeit brauchen. Eine Zeit, die man ihr geben muss.
Tore: Pavic/5, Butt/4, Alsobai, Kovacevic N., je 3, Erakovic, Hadzimuratovic, Kuzman, je 2, Weiler/1 - Spielbericht

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